Entscheidet man sich zu studieren, ist das schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Doch, um sich auf eine Hochschule festzulegen, muss man erstmal das Chaos durchdringen, welches in der fragmentierten Hochschullandschaft Deutschlands herrscht.

Uni, Quelle: Timothy J Graham_flickr
Es ist nämlich so, dass es trotz des Bologna-Prozesses, welcher für einheitliche Studienabschlüsse sorgen sollte, schon noch einige Unterschiede zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Auch wenn letztere mittlerweile nur noch Hochschulen heißen mögen. Zuerst einmal ist es das Prestige. Beide Arten von Hochschulinstitutionen haben stets miteinander konkurriert.
Außerdem werden klassische Fächer wie Jura und Medizin in der Form immernoch nur an Universitäten studiert. Dort kann man sich ausschließlich mit der Allgemeinen Hochschulreife immatrikulieren. In den FH’S hingegen, kann man auch mit einer fachgebundenen Hochschulreife, einer Fachhochschulreife oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung studieren.
Weiter gilt noch, dass an den Universitäten vorrangig wissenschaftlich und forschungsorientiert ausgerichtete Studiengänge angeboten werden, während an Fachhochschulen mit Fokus auf die Praxis gelehrt wird. Jedoch kann man hier mit einer Annäherung beider Hochschularten rechnen. Schließlich gibt es einige, die wegen überfüllter Hörsäle von den Unis an die FH’s gewechselt haben, wo die Lehrveranstaltungen nicht nur im kleineren Rahmen, sondern auch schulischer stattfinden – was vielen beim Lernen hilfreicher ist.







