
Unfall, Quelle: derfliegenkiller_flickr
Die aktuelle Pannenstatistik des ADAC und der Dekra- und TÜV-Report machen die Qualität der deutschen Automobile deutlich. In fünf von den sechs untersuchten Klassen konnten deutsche Fahrzeuge mit den wenigsten Pannen glänzen. Wie auch schon im Vorhjahr, lag Deutschland damit wieder vorn. Nur bei den Kleinstwagen besteht etwas Nachholbedarf, denn hier schnitten beispielsweise Opel oder VW weniger gut ab.
Die Pannenstatistik des ADAC berücksichtigt wie oft die Pannenhilfe gerufen wird. Große Unterschiede zeigten sich bei den Fahrzeugen der Mittelklasse. Der 1er BMW hatte darunter die wenigsten Pannen, knapp gefolgt vom Audi A3. Aber auch die A- und B-Klasse von Mercedes sowie der Golf von Volkswagen lagen auf den vorderen Plätzen. Verlierer in der Kompaktklasse war der Peugeot 307, in der kombinierten Mittelklasse und Oberen Mittelklasse der Opel Vectra.
Ingesamt musste das ADAC-Team sehr häufig wegen defekter Batterien oder Problemen mit der Fahrzeugelektrik ausrücken.
Bei der Auswertung der ADAC-Statistik muss allerdings erwähnt werden, dass jene Autos, die während der Fahrt ohne liegen zu bleiben Mängel aufweisen, nicht berücksichtigt werden. Diese fallen aber in die Dekra- und TÜV-Statistik. Deshalb sollte zusätzlich auch deren Reporte angeschaut werden. Aber auch hier liegen die deutsche Hersteller an der Spitze der Statistik. In der Mittelklasse führen Audi A 6, aber auch die S-Klasse von Mercedes, der 5er BMW und der Audi A 8 auf den obersten Plätzen.
Vor drei Jahren lagen noch die Japaner in Sachen Qualität vorn, doch mittlerweile hat sich das Bild gewendet und deutsche Autohersteller können mit qualitativen Produkten überzeugen. Sie haben viel von den Japanern abgeschaut, gelernt und neu umgesetzt – mit Erfolg.







