
Terrasse, Foto: joaoleitao_flickr
Der Frühling ist bereits da und der Sommer lässt nicht mehr lange auf sich warten. Gemütliche Sommerabende lassen sich natürlich auf der eigenen Terrasse besonders schön genießen. Die ist aber nicht automatisch einsatzbereit, sondern muss meist hergerichtet oder sogar erst gebaut werden.
Für eine sehr natürlich wirkende Terrasse aus Holz ist ein fester, ebener Untergrund wichtig, um das Material gut anzubringen. Lose Randsteine bei einer vorhandenen Steinterrasse können mit Erde und Wasser verdichtet werden. Die Steinterrasse selbst stellt bereits einen guten Untergrund dar. Ein zusätzlicher Vlies verhindert, dass Unkraut durch die Holzterrasse durchwachsen kann.
Zunächst muss eine Unterkonstruktion für die Terrasse geschaffen werden. Sie besteht aus einem Gitter und Kanthölzern, die alle 60Zentimeter angebracht werden. Zur Hausfassade sollte ein kleiner Abstand von ca. 1cm gehalten werden, da Holz arbeitet und sich ausdehnen kann. Es lohnt sich bei der Planung der Terrasse an ein minimales Gefälle zu denken, um so das Ablaufen des Regenwassers zu gewährleisten. Bei fertiger Unterkonstruktion können die Bodenplanken zugeschnitten und aufgeschraubt werden. Lärche eignet sich hierbei gut, da es eine robuste Holzart ist. Aber auch Eiche oder Robinie bieten sich an. Der Abstand zur Fassade sollte auch bei den Bodenplanken eingehalten werden. Leichter geht das Anschrauben, wenn man vorher Löcher in das Holz bohrt. Dies verhindert auch ein Reißen des Materials. Am Ende mit einer Handkreissäge mit Führungsschiene der Terrasse einen geraden Abschluss geben und den Sommer genießen.







