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Es gab mal Zeiten, da hat man mit Freunden und Bekannten von Angesicht zu Angesicht kommuniziert. Oder zumindest am Telefon. Seitdem es die sozialen Online-Netzwerke gibt, erledigen wir diese Kommunikation immer häufiger über unsere Profile bei Facebook und Co. Teilweise sprechen wir über Nichtigkeiten oder teilen Songs oder interessante Zeitungsartikel mit unseren Facebook-Freunden. Manchmal aber sprechen wir auch über unsere Arbeit.
Gerade hier ist Vorsicht geboten. Wer sein Profil bei Facebook und Co. nutzt, um sich den Ärger auf der Arbeit von der Seele zu schreiben, muss aufpassen. Insbesondere, wenn die Einträge, die man getätigt hat, auch von Kollegen oder gar Vorgesetzten gelesen werden können. Denn Chefs haben es nicht gerne, wenn man zu viel über die Arbeit in der Firma verrät. Insbesondere, wenn man Negatives über seine Arbeit geäußert hat, können Chefs das Ganze schlecht aufnehmen. Sie sehen es nämlich gar nicht gerne, wenn die eigene Firma öffentlich kritisiert wird. Ein solcher Eintrag über die eigene Firma und die Chefs ist Ende 2010 einem Arbeitnehmer in Frankreich sogar zum Verhängnis geworden. Die Firma hatte Zugang zu den Einträgen und war nicht erfreut über den Inhalt. Also hat sie dem Mitarbeiter ganz einfach gekündigt. Wer also seinen Arbeitsplatz schützen möchte, sollte von solchen Einträgen lieber absehen.
Auch einen anderen Punkt in Bezug auf die sozialen Netzwerke müssen Arbeitnehmer berücksichtigen: inzwischen haben mehrere Studien gezeigt, dass viele Büroangestellten die sozialen Netzwerke während ihrer Arbeitszeit nutzen und zwar für private Zwecke. Das kann Arbeitgeber eine Menge Zeit kosten, die sie eigentlich bezahlen. Daher ist ihnen die Nutzung dieser Netzwerke am Arbeitsplatz außerhalb der bezahlten Pause oftmals ein Dorn im Auge und kann abgemahnt werden oder gar zu einer Kündigung führen.







